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Angeblich blinder Römer soll 400 000 Euro zurückzahlen

Dank Überwachungskameras wie dieser konnte ein Betrug in Rom aufgedeckt werden. Foto: Arno Burgi/ArchivGroßansicht

Rom (dpa) - Eine fortschreitende Erblindung hat ein Römer in den vergangenen 25 Jahren den Behörden vorgetäuscht - und Hunderttausende Euro als Invalidenrente und für Blindenbegleitung kassiert. Nun kamen die Behörden dem inzwischen 65-jährigen «Blinden» mit Überwachungskameras auf die Schliche.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Montag. Aufnahmen zeigten, wie sich der Mann frei im chaotischen römischen Verkehr bewegte, ohne Begleitung in Gärten spazieren ging und bei der Post seine Invalidenrente abholte. Samt Zinsen wollen die Behörden das Geld zurückhaben - nahezu 400 000 Euro. Ärzte sollen ihm eine Behinderung bis hin zur völligen Erblindung bescheinigt haben.

Kriminalität / Soziales / Italien
27.02.2012 · 15:51 Uhr
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