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Analyse: Der Opel-Sanierungsplan von GM

General Motors muss einen neuen Sanierungsplan für die deutsche Tochter Opel erarbeiten.Großansicht
Frankfurt/Main (dpa) - General Motors (GM) muss einen neuen Sanierungsplan für die deutsche Tochter Opel erarbeiten. GM-Vizepräsident John Smith kündigte an, dabei auf dem früheren Konzept «Viability Plan 2 Plus» vom Frühjahr 2009 aufzubauen.

Nach diesem alten Plan will GM 30 Prozent der Fixkosten senken und 10 900 der gut 50 000 Stellen in Europa streichen. Smith sprach zuletzt nur noch von gut 10 000 Stellen.

Das Werk im belgischen Antwerpen (2580 Beschäftigte) soll demnach 2010, die Fabrik in Bochum (4900 Mitarbeiter) im Jahr 2011 geschlossen werden. Zudem soll das Getriebewerk in Rüsselsheim dichtgemacht werden. Am Standort Eisenach (1700 Beschäftigte) ist zwei Jahre lang Kurzarbeit geplant, von 2013 an soll der neue Corsa dort gebaut werden.

Kaiserslautern ist dem Rettungsplan zufolge ebenso wenig von Kürzungen betroffen wie die Standorte in Großbritannien, Spanien und Polen. Deshalb wurde die Kehrtwende von GM, Opel und die Schwestermarke Vauxhall doch nicht an den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna zu verkaufen, dort begrüßt.

Smith kündigte aber bereits an, dass Bochum möglicherweise überleben wird. Er sprach von einer attraktiven und wirtschaftlich sinnvollen Lösung. «Wir bereiten uns darauf vor, diesen Teil des Rettungsplans anzupassen.» Entschieden sei aber noch nichts. Auch ob das Werk in Eisenach tatsächlich zwei Jahre lang nichts produzieren soll, ist nach den Angaben noch offen.

Auto / Opel
05.11.2009 · 19:42 Uhr
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