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Amokläufer von Ludwigshafen gibt "Wut" als Motiv an

Ludwigshafen (dts) - Der Amokläufer von Ludwigshafen hat "Wut" als Motiv für seine Tat angegeben. Gegenüber der Polizei sagte er, er habe sich über die "schlechten Noten" geärgert, die ein Lehrer ihm gegeben habe. Bei dem betreffenden Lehrer handelte es sich vermutlich um den 58-jährigen Mann, der bei dem Vorfall ums Leben gekommen war. Der 23-jährige Täter soll aus Ludwigshafen kommen und in der Vergangenheit als Schüler an der Berufsschule gewesen sein. Er soll bislang nicht straffällig geworden sein. Die Polizei teilte weiter mit, dass sich der junge Mann nach der Tat offenbar problemlos von der Polizei festnehmen ließ. 4 Beamte seien nach einem "Feueralarm" um 10:01 Uhr in die Schule gekommen und hätten den Täter mit gezogener Waffe aufgefordert, seine Schusswaffe niederzulegen. Dem sei der 23-Jährige sofort nachgekommen. Nach Informationen der Polizei hatte er ein Outdoor-Kampfmesser und eine Schreckschusswaffe bei sich. Der 58-jähriger Lehrer wurde kurz nach der Festnahme von den Beamten noch lebend auf einer Treppe gefunden. Offenbar wurde er durch mindestens einen Messerstich des Täters so schwer verletzt, dass er noch vor der Ankunft im Krankenhaus verstarb.
DEU / RLP / Bildung / Kriminalität / Amoklauf
18.02.2010 · 15:27 Uhr
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