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Amnesty: Wikileaks-Informant schlecht behandelt

London (dpa) - Amnesty International hat der US-Regierung unmenschliche Behandlung des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning vorgeworfen. Obwohl er nicht verurteilt sei, werde der US-Obergefreite inhumanen Haftbedingungen ausgesetzt, heißt es. So bekomme der Häftling keine normalen Kissen oder Decken, werde alle fünf Minuten im Schlaf gestört und künstlich wach gehalten. Zuletzt seien ihm bis auf die Unterwäsche zeitweise alle Kleider abgenommen worden. Das US-Verteidigungsministerium wirft Manning Verrat vor.

Menschenrechte / Wikileaks / USA / Großbritannien
24.01.2011 · 12:07 Uhr
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