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Amnesty: Nordkorea baut Lager für politische Gefangene aus

Die Zahl der Gefangenen im «Camp 16» nahe Hwasong von schätzungsweise 20 000 Menschen vor zwei Jahren soll leicht angestiegen sein. Foto: Amnesty International

Seoul (dpa) - Das kommunistische Regime in Nordkorea hat nach Angaben von Amnesty International sein größtes Straflager für politische Gefangene weiter ausgebaut.

Nach Auswertung neuer Satellitenbilder sei davon auszugehen, dass die Zahl der Gefangenen im «Camp 16» nahe Hwasong von schätzungsweise 20 000 Menschen vor zwei Jahren leicht angestiegen sei, hieß es am Donnerstag in dem jüngsten Bericht der Menschenrechtsorganisation über das Lagersystem in Nordkorea.

Im «Camp 16», das dreimal so groß sei wie die US-Hauptstadt Washington, seien neue Gebäudeblöcke zu erkennen. Amnesty rief Pjöngjang erneut auf, alle Lager sofort zu schließen.

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Bericht Amnesty
Menschenrechte / Nordkorea
05.12.2013 · 14:29 Uhr
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