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Amnesty International: Bundesregierung leistet der Folter Vorschub

Berlin (dts) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Deutschland vorgeworfen, das allgemeine Folterverbot indirekt zu untergraben. Der Direktor des EU-Büros der Organisation, Beger, sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk, dass durch die Abschiebung von Terrorverdächtigen in Länder, in denen Gefangene nachweislich misshandelt würden, die Bundesregierung der Folter Vorschub leiste. Zudem hätten deutsche Beamte im vergangenen Jahr erneut einen mutmaßlich gefolterten Gefangenen im Ausland verhört. In dem heute vorgestellten Jahresbericht von Amnesty International in Berlin werden außerdem Menschenrechtsverletzungen in zahlreichen EU-Staaten beschrieben. Die Organisation rechnet damit, dass durch die Wirtschaftskrise bis zu 90 Millionen Menschen in die Armut abrutschen könnten.
DEU / Menschenrechte / Wirtschaftskrise
28.05.2009 · 09:53 Uhr
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