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Amnesty begrüßt Nobelpreis für Liu

Berlin (dpa) - Amnesty International hat am Freitag die Verleihung des Friedensnobelpreises an den inhaftierten chinesischen Bürgerrechtler Liu Xiaobo begrüßt.

«Liu Xiaobo hat den Friedensnobelpreis mehr als verdient. Er steht stellvertretend für all diejenigen, die sich in China für die Menschenrechte einsetzen», erklärte die Menschenrechtsorganisation. Alle «gewaltlosen politischen Gefangenen in China» müssten freigelassen werden.

Liu sitze derzeit eine elfjährige Haftstrafe wegen Anstiftung zur Subversion ab, erklärte Amnesty International in London. Es sei zu hoffen, dass der Nobelpreis «das Schlaglicht auf den Kampf für grundlegende Freiheiten und den konkreten Schutz der Menschenrechte» richte, dem sich Liu Xiaobo und viele andere in China widmen würden. «Diese Auszeichnung kann nur eine reale Wirkung entfalten, wenn sie zu mehr internationalem Druck auf China führt, Liu freizulassen.»

Nobelpreise / International / China
08.10.2010 · 12:30 Uhr
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