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Amerikanische Ostküste von Schneestürmen lahmgelegt

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New York (dpa) - Stundenlange Schneefälle haben in der Nacht zum Donnerstag erneut das Leben an der Ostküste der USA lahmgelegt.

Nach Schneegewittern mit Blitz und Donner wurden für den späten Morgen allerdings wieder Sonnenschein und Temperaturen etwas über null erwartet. Die zunächst geschlossenen New Yorker Flughäfen sollten wieder geöffnet werden, John F. Kennedy gegen acht Uhr und Newark gegen Mittag. Zu den Hunderten abgesagten Flügen gehörten auch sechs aus Frankfurt, wie die Webseite Flightaware berichtete.

Auch wenn mit GPS-Systemen ausgestattete Schneepflüge in der Nacht unterwegs waren, kämpften sich Autos in New York am Morgen nur mühsam durch die verschneiten Nebenstraßen. Städtische Busse und Bahnen fielen weitgehend aus, Kinder hatten schulfrei. Im Central Park ist nach Angaben von Meteorologen seit Beginn des Winters mit insgesamt 93 Zentimetern viermal soviel Schnee gemessen worden wie in früheren Jahren.

Die mittlerweile sechste Schneefront des Winters führte nach Berichten von «USA Today» vom Süden des Staates Maryland bis zum Osten von Massachusetts zum Verkehrschaos. US-Präsident Barack Obama musste nach seiner Rückkehr aus Wisconsin auf den Hubschrauber verzichten, der ihn normalerweise vom Luftwaffenstützpunkt der «Air Force One» zum Weißen Haus fliegt. Die «Marine One» durfte wegen der schlechten Sicht nicht starten. Wegen des Schnees und des starken Verkehrs brauchte die Fahrzeugkolonne des Präsidenten dann laut «USA Today» eine Stunde statt der üblichen 20 Minuten bis zum Amtssitz.

Wetter / Unwetter / USA
27.01.2011 · 14:07 Uhr
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