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Allianz-Studie: Jüngste Finanzkrise vernichtet weltweit drei Billionen Euro

Frankfurt/Main (dts) - Die jüngste Finanzkrise und der Börsencrash hat weltweit bis zu drei Billionen Euro vernichtet. Das geht aus einer Studie des Versicherungskonzerns Allianz hervor. Laut dem "Global Wealth Report" zu Vermögenswerten privater Haushalte in 50 Ländern belief sich das durchschnittliche Pro-Kopf-Bruttovermögen in Deutschland im Jahr 2010 auf rund 60.000 Euro.

An der Spitze steht weiterhin die Schweiz mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von 207.393 Euro, gefolgt von den USA und Japan. Deutschland liegt zwar nur auf Rang 17, allerdings mit einem durchschnittlichem Wachstum des Pro-Kopf-Vermögens von 3,4 Prozent, was im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern als besonders schnell eingestuft wurde. Allerdings müssen gerade diese Nationen den jüngsten Entwicklungen auf dem globalen Finanzmarkt Tribut zollen. Zukünftig erreichen immer mehr Haushalte der Schwellenländer die Stufe privaten Vermögensmittelschicht. Gerade aufstrebende Länder in Asien, Lateinamerika und Osteuropa konnten 2010 Zuwächse im zweistelligen Bereich verbuchen. Von 500 Millionen Menschen kommen demnach 300 Millionen nicht aus den alten Indutrienationen.
DEU / Finanzindustrie / Wirtschaftskrise
14.09.2011 · 19:31 Uhr
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