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Ali K. bestreitet Mord an achtjähriger Kardelen

Söke (dts) - Der für den Mord an der achtjährigen Kardelen in der Türkei angeklagte Ali K. hat die Tat bestritten. Dem 30-Jährigen wird vorgeworfen, das Mädchen am 12. Januar in seiner Wohnung in Paderborn missbraucht und ermordet zu haben. "Ich habe es mit Sicherheit nicht getan", so der Angeklagte. Stattdessen beschuldigte K. seinen Schwiegervater des Mordes. Dieser habe ihn nach der Tat unter Druck gesetzt, die Leiche wegzuschaffen. K. habe die Leiche in einen Koffer gepackt und in einen See geworfen. Dort wurde das tote Kind drei Tage später gefunden. "Mein Schwiegervater hat mich dann gebeten, mich zu verstecken. Gleichzeitig hat er ein Team zusammengestellt, um mich zu finden", so der Angeklagte weiter. Der türkische Richter bezweifelte diese Aussagen mit der Begründung, dass sich keine DNA-Spuren vom Schwiegervater an der Leiche befinden würden. Der Prozess wurde auf den 10. Dezember vertagt.
Türkei / Justiz
13.11.2009 · 14:07 Uhr
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