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Al-Kaida-Kämpfer töten Soldaten im Jemen

Chef der al-Kaida: Osama bin LadenGroßansicht

Sanaa (dpa) - Mutmaßliche Al-Kaida-Terroristen haben im Jemen einen Militärposten angegriffen und sechs Soldaten getötet. Das verlautete am Sonntag aus Sicherheitskreisen.

In der Nähe des Kontrollpunkts in der Provinz Schabwa im Südosten des Jemens befinde sich ein Ölfördergebiet, wo auch der österreichische Energiekonzern OMV aktiv sei. Ob bei den Gefechten mit den Soldaten auch ein Angreifer verletzt wurde, war zunächst unklar. Erst vor drei Tagen hatten mutmaßliche Al-Kaida-Kämpfer in der Provinzhauptstadt Atak einen Streifenwagen angegriffen und fünf Polizisten getötet.

Die Regierung in Sanaa hat den militärischen Druck auf den regionalen Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida im Jemen verstärkt. Auch einige der meistgesuchten Terroristen des Nachbarlandes Saudi- Arabien sind bei der Gruppe abgetaucht. Der US-Geheimdienst CIA hat seine Aktivitäten in dem südarabischen Land ebenfalls intensiviert, nachdem im Dezember bekanntgeworden war, dass der vereitelte Anschlag in einem Flugzeug nach Detroit im Jemen geplant worden war.

Terrorismus / Jemen
25.07.2010 · 22:38 Uhr
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