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Al-Kaida-Gruppe bekennt sich zu Anschlägen in Bagdad

Vollkommen zerstörtes Gebäude in Bagdad: Die Anschlagsserie kostete mehr als 70 Menschen das Leben. Foto: Mohammed Jalil

Bagdad (dpa) - Eine dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehende Gruppe hat sich laut einem Medienbericht zu der Anschlagsserie mit mehr als 70 Toten in der irakischen Hauptstadt Bagdad bekannt.

Die Agentur Sumaria News berichtete, eine Gruppe mit dem Namen «Der islamische Staat Irak» habe sich auf Internetseiten von Islamisten zu den Taten bekannt und die von Schiiten dominierte Führung des Landes kritisiert. Die Anschläge am Donnerstag waren die schwersten seit August.

Erst vor einer Woche waren die letzten US-Truppen aus dem Irak abgezogen. Seitdem wird zwischen Sunniten und Schiiten in der Regierung ein Machtkampf offen ausgetragen. Die Sunniten werfen Ministerpräsident Nuri al-Maliki vor, die Macht an sich reißen zu wollen. Der Regierungschef hatte in der vergangenen Woche erst seinen sunnitischen Stellvertreter Salih al-Mutlak aus dem Amt gedrängt. Dann hatte ein Gericht in Bagdad einen Haftbefehl wegen angeblicher Terroraktivitäten gegen den sunnitischen Vizepräsidenten Tarik al-Haschimi ausgestellt.

Konflikte / Irak
27.12.2011 · 13:02 Uhr
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