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Aktivisten: G20 tun nicht genug für Nahrungsmittelsicherheit

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Los Cabos (dpa) - Hilfsorganisationen haben die Bemühungen der größten Industrie- und Schwellenländer (G20) zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung als unzureichend kritisiert.

Wichtige Themen kämen in dem diskutierten Entwurf für die Abschlusserklärung auf dem G20-Gipfel im mexikanischen Los Cabos gar nicht vor, beklagte Oxfam-Sprecher Jörn Kalinski. Dazu zählten ein Ende der Förderung von Bio-Benzin als Treiber der Nahrungsmittelpreise oder mehr Investitionen in kleinbäuerliche Landwirtschaft.

«Angesichts der Tatsache, dass Nahrungsmittelsicherheit ein Hauptthema des Gipfels ist, ist das schon ein Hammer.» Es bleibe nur noch wenig Zeit, dies zu reparieren. «Der Kampf gegen Hunger und für Nahrungsmittelsicherheit ist die Nagelprobe für die G20», sagte Kalinski. «Bis jetzt scheinen die G-20 diese Probe aber nicht zu bestehen.» Eigeninteressen verhinderten, dass die G20 ihrer Verantwortung für eine Milliarde Hungernde gerecht werden.

G20 / Gipfel / Hilfsorganisationen / Hunger
19.06.2012 · 10:20 Uhr
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