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Airbus: Geschwindigkeitsmesser auswechseln

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London (dpa) - Airbus hat nach einem Bericht des Senders BBC Fluggesellschaften aufgefordert, die Sensoren zur Geschwindigkeitsmessung an den Airbus-Typen A330 und A340 auszuwechseln.

Entsprechende Schreiben seien an die Airlines gegangen. Betroffen wären rund 200 Maschinen, die mit Sensoren des Herstellers Goodrich ausgerüstet werden sollen. Grund für die Initiative ist BBC zufolge die Annahme von Flugunfallermittlern, fehlerhafte Sensoren könnten mit eine Ursache für den Absturz einer Air-France-Maschine am 1. Juni gewesen sein.

Sogenannte Pitot-Sonden hatten kurz vor dem Absturz der Maschine über dem Atlantik falsche Messwerte geliefert. Bei der Katastrophe waren alle 228 Menschen an Bord ums Leben gekommen, darunter auch 28 Deutsche. Ob die Probleme mit den Sonden vom Typ Thales AA eine der Ursachen des Unglücks waren, ist bislang jedoch noch nicht klar. Air France hatte nach dem Absturz der Maschine am Pfingstmontag vorsorglich den Austausch alle Pitot-Sonden des Typs Thales AA angeordnet.

Auf einem Air-France-Flug von Rom nach Paris hat es nach Informationen der französischen Tageszeitung «Le Figaro» am 13. Juli erneut Probleme mit Sonden zur Geschwindigkeitsmessung gegeben. Die Piloten hätten rund eine Minute keine verlässlichen Informationen über das Tempo ihrer Maschine bekommen. Und dies, obwohl der Airbus A 320 mit neuen Sonden ausgestattet gewesen sei, hatte das Blatt berichtet.

Luftverkehr
31.07.2009 · 08:44 Uhr
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