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Air-France-Maschine: Wrack und Leichen im Atlantik geortet

Paris (dts) - Knapp zwei Jahre nach dem Absturz einer Air-France-Maschine sind am Montag Wrackteile und Leichen am Atlantikgrund geortet worden. Der mit 228 Passagieren besetzte, darunter auch 28 Deutsche, Air-France-Flug AF 447 war am 1. Juni 2009 auf dem Weg von Rio nach Paris gewesen und in einer Unwetterfront in den Atlantik gestürzt, nachdem die Geschwindigkeitsmesser und mehrere Geräte ausgefallen waren. Die automatisch gefunkten Meldungen des Flugzeugs und die gefunden Wrackteile hatten jedoch bisher nicht ausgereicht, um den genauen Hintergrund der Katastrophe aufzuklären.

Neben Triebwerken und Flügelteilen seien nun auch Leichen gefunden worden. Jene seien nach Angaben der französische Unfallermittlungsbehörde BEA mithilfe des Schiffes "Alucia" und dessen Tauchrobotern in einem neuen Suchgebiet geortet wurden. Frankreichs Verkehrsministerin Nathalie Kosciusko-Morizet erklärte indes, dass Identifizierungen möglich seien. Ein Sprecher des Flugzeugherstellers Airbus äußerte zudem, dass gute Hoffnung bestehe die Flugschreiber zu bergen, um schließlich anhand von Messwerten und Cockpitgesprächen den genauen Unfallgrund aufzuklären.
Frankreich / Luftfahrt / Unglücke
04.04.2011 · 18:03 Uhr
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