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Air France-Flug 447 vermutlich größtes Flugzeugunglück seit 2001

Paris (dts) - Der Air France-Flug 447, der am Sonntagabend um 19 Uhr Ortszeit (0 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro startete und am Pfingstmontagmorgen um 11.15 Uhr in Paris landen sollte ist vermutlich das größte Flugzeugunglück seit 2001 gewesen. Es gebe "keinen Zweifel", dass die Maschine in den Atlantik gestürzt sei. Es bestehe auch keinerlei Hoffnung auf Überlebende. Ein Terroranschlag sei unwahrscheinlich, sagte ein Sprecher der Airline in Paris. Spuren des Airbus A330-200 wurden bis jetzt allerdings noch nicht gefunden. An Bord waren 228 Menschen. Unter den Passagieren seien 126 Männer, 82 Frauen, sieben Kinder und ein Baby gewesen. Darüber hinaus hatte das Flugzeug 12 Besatzungsmitglieder. 26 Menschen an Bord waren Deutsche. Kurz vor dem Verschwinden vom Radar soll das Flugzeug gegen 4.15 Uhr MESZ eine automatische Meldung von einem Kurzschluss und einem Dutzend weiterer technischer Probleme abgesetzt haben. Möglicherweise sei die Maschine vom Blitz getroffen worden, sagte ein Sprecher der Airline weiter. Experten bezweifeln allerdings, dass dies alleine zum Absturz eines Flugzeuges führen könne. Unterdessen konnte der vermutliche Absturzort der vermissten Maschine auf halbem Weg zwischen der brasilianischen und der afrikanischen Küste lokalisiert werden, sagte Air France-Chef Pierre-Henri Gourgeon am Abend.
Frankreich / Brasilien / DEU / Flugverkehr
02.06.2009 · 00:11 Uhr
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