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Air-France-Absturz offenbart gefährliche Sicherheitslücke bei Tempomessung

Paris (dts) - Der Absturz des Air-France-Airbus im vergangenen Juni offenbart eine gefährliche Sicherheitslücke, die womöglich alle derzeit zugelassenen Düsenflugzeuge betrifft. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel". Demnach genügen die Geschwindigkeitssensoren heutiger Flugzeuge völlig veralteten Spezifizierungen, die aus dem Jahr 1947 stammen. Die Sensoren, deren Vereisung sehr wahrscheinlich zum Absturz des A330 geführt hat, müssen nur bis minus 40 Grad Celsius funktionieren. Heutige Passagiermaschinen fliegen jedoch fast immer in Höhen, in denen deutlich niedrigere Temperaturen herrschen. "So ein Unfall wie dieser könnte jederzeit wieder passieren", sagte Gérard Arnoux von der französischen Pilotengewerkschaft SPAF dem Magazin.
Frankreich / Luftfahrt / Unglücke
20.02.2010 · 09:02 Uhr
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