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Air-Berlin-Angestellte rebellieren gegen teuren Jet-Leihvertrag

Berlin (dts) - Mitarbeiter der zweitgrößten deutschen Fluglinie Air Berlin wehren sich gegen einen millionenschweren Flugzeugmietvertrag, den das finanziell angeschlagene Unternehmen mit dem Anteilseigner TUI abgeschlossen hat. Das meldet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner neuesten Ausgabe. Nach Darstellung des Blattes überweist Air Berlin für die Nutzung von 14 Jets nebst Besatzung jährlich über hundert Millionen Euro an die Tochterfirma TUIfly des Touristikkonzerns.

Darin enthalten sei auch ein vorab festgelegter Gewinnzuschlag von vier Prozent auf den von TUI in Rechnung gestellten Aufwand. Nach der nur einem kleinen Personenkreis bekannten Vereinbarung vom Herbst 2009 betrage allein die Basis-Leasinggebühr für die gut ein Dutzend Maschinen zehn Millionen Euro pro Jahr. Hinzu kämen weitere fixe Zahlungen für eine vorab festgelegte Mindestnutzungsdauer der TUIfly-Jets, die auch dann anfallen, wenn die Jets deutlich kürzer im Einsatz sind als geplant. Ein Air-Berlin-Sprecher wollte sich gegenüber dem "Spiegel" zu Details nicht äußern, betonte aber, dass sein Unternehmen mit TUI generell gut zusammenarbeite und beide Partner von der Kooperation profitierten.
DEU / Arbeitsmarkt / Luftfahrt / Unternehmen
08.07.2012 · 08:12 Uhr
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