News
 

Aigner fordert Ende der Führungsdebatte über Merkel

Berlin (dpa) - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat ein Ende der Debatte über Führungsmängel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gefordert. «Es ist falsch und nicht fair, Kritik immer nur bei einer einzigen Person abzuladen», sagte das CSU-Präsidiumsmitglied in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.

«Ich vermisse bei denen, die sich hier ständig zu Wort melden, die Bereitschaft zur Selbstkritik.» Mehrere CDU-Ministerpräsidenten hatten sich kritisch über den Führungsstil von Merkel geäußert und sie aufgefordert, resoluter zu sein.

Aigner verwies auf das Machtwort der CDU-Chefin gegenüber ihren Kritikern. «Angela Merkel hat in der Unionsfraktion die richtigen Worte gefunden und sich zur Wehr gesetzt. Ich denke, die Botschaft ist angekommen», sagte die CSU-Politikerin. Merkel hatte Abgeordnete und Regierungsmitglieder am vergangenen Dienstag vor den Konsequenzen weiterer Querschüsse gewarnt.

Aigner verlangte nach den Turbulenzen mehr Gemeinschaftssinn von Union und FDP. «Die Mannschaftsleistung der Nationalelf wünsche ich mir auch für die Politik», sagte sie. «Die Koalition hat schwierige Wochen hinter sich. Jetzt haben hoffentlich alle kapiert, dass es nur miteinander geht.»

Das Bündnis müsse besser darstellen, was gemeinsam erreicht worden sei. «Auf dem Arbeitsmarkt geht es aufwärts, die Konjunktur zieht an: Wir müssen diese Erfolge herausstellen», verlangte Aigner.

Koalition / Regierung
10.07.2010 · 10:29 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

News-Suche

 

News-Archiv

 
Diese Woche
14.12.2017(Heute)
13.12.2017(Gestern)
12.12.2017(Di)
11.12.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen