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Ahmadinedschad wirft Westen Versagen vor

Ahmadinedschad hat beim Gipfeltreffen in Russland dem Westen Versagen vorgeworfen.Großansicht
Moskau (dpa) - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei einem Besuch in Russland der westlichen Staatengemeinschaft Versagen beim Lösen internationaler Krisen vorgeworfen.

«Der Irak ist nach wie vor besetzt, das Palästina-Problem ungelöst, und die Lage in Afghanistan verschlimmert sich», sagte der umstrittene Politiker am Dienstag nach Angaben der russischen Staatsagentur RIA Nowosti. Weder die USA noch deren Verbündete seien in der Lage, diese Krisen zu meistern, kritisierte Ahmadinedschad am Rande eines Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Jekaterinburg. Er war trotz der Unruhen in seiner Heimat am Morgen zu dem Treffen der Organisation gereist, in der Teheran Beobachterstatus hat. Auf die Lage im Iran ging Ahmadinedschad zunächst mit keinem Wort ein.

In der Stadt im Ural traf Ahmadinedschad auch kurz mit Kremlchef Dmitri Medwedew zusammen. Beide Präsidenten hätten sich auf eine weitere Kooperation ihrer Länder besonders in der Wirtschaft und im humanitären Bereich verständigt, sagte Medwedews Sprecherin Natalia Timakowa. Das russische Staatsfernsehen zeigte Bilder, wie Medwedew seinen Gast herzlich mit Handschlag begrüßte. Der Kreml hatte zunächst mitgeteilt, dass der volle Terminkalender des russischen Präsidenten kein Treffen mit seinem iranischen Kollegen zulasse.

International / Russland / Iran
16.06.2009 · 12:32 Uhr
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