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Ahlhaus benennt Hamburger Senatsmannschaft

Ahlhaus stellt Personalvorschläge für Senat vorGroßansicht

Hamburg (dpa) - Der Vorstand der Hamburger GAL will die Koalition mit der CDU unter Christoph Ahlhaus als Bürgermeister fortsetzen. Den entsprechenden Leitantrag für die Mitgliederversammlung am Sonntag veröffentlichte der Landesvorstand am Freitag.

Nachfolger des 40 Jahre alten künftigen Regierungschefs in der Innenbehörde soll der Präsident des Hamburger Landesamtes für Verfassungsschutz, Heino Vahldieck (CDU), werden. Das gab Ahlhaus nach einer Sitzung von CDU-Fraktion und Landesvorstand am Abend bekannt. Wirtschaftssenator für den zurückgetretenen Axel Gedaschko (CDU) wird der 71 Jahre alte Unternehmer Ian Karan, der auf Ceylon geboren wurde und in Hamburg mit Containern Geschäfte machte.

Die Kulturbehörde bleibt eigenständig und wird künftig von Reinhard Stuth (CDU, 53) geleitet, der bereits von 2008 bis 2009 als Staatsrat unter der jetzt ausscheidenden Karin von Welck (parteilos) in der Behörde tätig war. Zuvor hatte der Jurist mehrere Jahre die Vertretung Hamburgs beim Bund und in Europa geleitet. Zunächst hatte es Überlegungen gegeben, die Kulturbehörde dem Wissenschaftsressort anzugliedern. Einen Tag nach seiner Wahl zum Bürgermeister (25.8.) will Ahlhaus auch die Besetzung von Staatsratsposten bekanntgeben.

Wissenschafts-Senatorin bleibt Herlind Gundelach. Als Finanzsenator bleibt Carsten Frigge im Amt und die Verantwortung für das Sozialressort liegt weiterhin bei Dietrich Wersich (alle CDU). Auch bei der GAL soll sich nichts ändern. Die zweite Bürgermeisterin Christa Goetsch wird auch künftig Schulsenatorin sein, Till Steffen bleibt Justizsenator und Anja Hajduk führt weiter die Umweltbehörde.

Neben der GAL trifft sich am Wochenende auch die CDU zu einem Parteitag. Am Samstag will der scheidende Bürgermeister, der die erste schwarz-grüne Koalition auf Länderebene geschmiedet hat, noch einmal vor die Mitglieder treten. Beust äußerte sich am Freitag zuversichtlich, dass die Koalition bis zur Wahl 2012 Bestand haben werde. «Einer der Leitgedanken von Schwarz-Grün sei die Überwindung scheinbarer Gegensätze. Ich glaube nach wie vor, dass das gelingen kann», sagte der 55-Jährige der Zeitung «Die Welt».

Regierung / Hamburg / GAL
20.08.2010 · 19:27 Uhr
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