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Afghanistan: Zehn Prozent der Wahllokale müssen neu ausgezählt werden

Kabul (dts) - In der afghanischen Präsidentschafts- und Provinzwahl müssen die Stimmen aus zehn Prozent der Wahllokale neu ausgezählt werden. Das berichtet die BBC unter Berufung auf die UN-unterstützte Beschwerdekommission (EEC). Laut dem Vorsitzenden der EEC, Grant Kippen, sollen über 2.500 Wahlbüros überprüft werden. Eine Neuauszählung der Stimmen könnte dazu führen, dass Amtsinhaber Hamid Karsai zu einer Stichwahl gegen den wichtigsten Konkurrenten Abdullah Abdullah antreten muss. Nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen liegt Karsai mit 54 Prozent vor Abdullah, der auf 28 Prozent kommt. Nach Angaben der ECC hat es mehr als 2.000 Beschwerden zur Wahl in Afghanistan gegeben.
Afghanistan / Präsidentschaftswahl / Betrug
15.09.2009 · 10:41 Uhr
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