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Afghanistan: Polizeiausbildung soll verstärkt werden

Afghanische Grenzpolizisten während einer Ausbildungsstunde in Masar-i-Scharif. (Archivbild)Großansicht
Hamburg (dpa) - Die Bundesregierung will nach einem Bericht der «Financial Times Deutschland» auf US-Forderungen nach mehr Soldaten für Afghanistan mit einem stärkeren deutschen Engagement bei der Polizistenausbildung reagieren.

Auf der Afghanistankonferenz Ende Januar in London wolle Deutschland den internationalen Partnern vorschlagen, mehr afghanische Sicherheitskräfte zu qualifizieren als bisher geplant, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in ihrer Donnerstagausgabe. Die Bundesregierung halte eine Stärke von insgesamt 110.000 Polizisten für sinnvoll. Das seien 30.000 afghanische Polizisten zusätzlich. An ihrer Ausbildung wolle sich Deutschland beteiligen.

Bislang sind 4300 Bundeswehrsoldaten am Hindukusch im Einsatz. Zudem hat Deutschland mit rund 100 Ausbildern die Führung bei der Polizistenausbildung.

Der Wille der Bundesregierung, sich im zivilen Bereich stärker zu engagieren, liege im Interesse der USA, sagte die FDP-Verteidigungspolitikerin Elke Hoff der Zeitung.

Konflikte / Bundeswehr / Afghanistan
07.01.2010 · 08:17 Uhr
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