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Afghanische Aufständische schießen offenbar gezielt auf Rotes Kreuz

Kabul (dts) - Bei den Einsätzen gegen Taliban in Afghanistan fahren Ärzte und Sanitäter der Bundeswehr künftig teilweise ohne das Rote Kreuz ins Gefecht. Wie das Magazin "Focus" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, habe die Bundeswehr entschieden, je nach Situation auf dieses "Schutzzeichen" zu verzichten. Statt den Gegner von Angriffen abzuhalten, dient es den Aufständischen zunehmend als Zielscheibe für Kalaschnikows und Panzerfäuste. "Das Rote Kreuz ist für die Taliban eher noch ein Angriffsziel", klagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU). In den vergangenen Monaten hatten die Aufständischen ihre Taktik geändert. Sie greifen die Soldaten inzwischen immer wieder aus dem Hinterhalt an. Die Sanitätsfahrzeuge sind zwar gepanzert, aber unbewaffnet. Die "Beweglichen Arzttrupps" sollen nun in unmarkierten, mit Maschinengewehr oder Granatwerfer ausgerüsteten Wagen die Patrouillen begleiten.
Afghanistan / DEU / Bundeswehr
25.07.2009 · 09:23 Uhr
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