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Ärztepräsident verteidigt Bluttest für Schwangere zur Diagnose des Down-Syndroms

Berlin (dts) - Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat den neuen Bluttest für Schwangere zur Diagnose des Down-Syndroms gegen heftige Kritik von Lebensschützern verteidigt. "Unsere Gesellschaft hat sich für Pränatal-Diagnostik entschieden. Das Rad lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Daher ist es besser, diesen Bluttest anzuwenden, als eine mit Risiken behaftete Fruchtwasseruntersuchung vorzunehmen", sagte Montgomery der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).

Den Test sieht Montgomery nicht als Kern des Problems: "In der Diskussion um den Bluttest geht es nicht um die neue Diagnose-Methode, sondern es geht um die Pränatal-Diagnostik und ihre Konsequenzen insgesamt." Der Behinderten-Beauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, will heute ein Gutachten über die rechtliche Zulässigkeit des Tests veröffentlichen.
DEU / Gesundheit / Familien
05.07.2012 · 07:25 Uhr
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