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Ägyptischer Grenzpolizist stirbt bei Auseinandersetzung am Gazastreifen

Rafah (dts) - Ein ägyptischer Grenzpolizist ist bei einer Auseinandersetzung nach der Blockade eines Hilfskonvois für den Gazastreifen getötet worden. Ägyptischen Behördenangaben zufolge wurden zudem weitere Polizisten und zahlreiche Menschen verletzt. Laut ägyptischen Medienberichten sei der Grenzbeamte nahe der Stadt Rafah an der Südgrenze des Gazastreifens von einem Palästinenser erschossen worden. Der Zwischenfall ereignete sich bei der Überführung von Hilfsgütern von Ägypten aus in den abgeriegelten Gazastreifen, als ägyptische Beamte einigen der rund 200 Wagen des Konvois die Durchfahrt verweigerten. Hintergrund ist der permanent anhaltende Waffenschmuggel, der zum großen Teil durch unterirdische Tunnel geschieht. Auf der anderen Seite der Grenze demonstrierten bereits seit Dienstag hunderte Palästinenser gegen den Stopp des Konvois, der medizinische Hilfsmittel und Nahrungsmittel geladen hatte. Die Situation eskalierte, als die Palästinenser aus Protest mit Steinen nach den Grenzpolizisten warfen. Die radikalislamische Hamas hatte zuvor zu dem Protest aufgerufen, sollte der Konvoi blockiert werden. Die Situation geriet jedoch außer Kontrolle. Dabei sollen verschiedenen Angaben zufolge bis zu 50 Menschen verletzt worden sein.
Ägypten / Gazastreifen / Weltpolitik
06.01.2010 · 22:52 Uhr
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