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Ägypten: Schwere Ausschreitungen nach Quali-Spiel gegen Algerien

Kairo (dts) - Nach der Niederlage der ägyptischen Nationalmannschaft im WM-Qualifikationsspiel gegen Algerien hat es gestern Abend in Kairo schwere Ausschreitungen gegeben. Etwa 2500 Menschen zogen zur algerischen Botschaft und belagerten diese für einige Stunden. Die aufgebrachten Fans verbrannten algerische Flaggen und griffen Polizisten mit Steinen an. Nach einigen Stunden lösten sich die Proteste auf, Festnahmen gab es offenbar keine. Die algerische Mannschaft hatte das Spiel gegen Ägypten, das aus Sicherheitsgründen im Sudan stattfand, mit 1:0 gewonnen. Schütze des entscheidenden Tors in der 41. Minute war Yahia vom VfL Bochum. Bereits vor dem Anpfiff war es zu tumultartigen Szenen gekommen, als algerische und ägyptische Fans aufeinander losgingen. Zudem hatten Anhänger der Ägypter den Bus der algerischen Mannschaft angegriffen. Der Weltfußballverband FIFA hat wegen der Ausschreitungen vor und nach dem Spiel Ermittlungen gegen Ägypten eingeleitet.
Ägypten / Algerien / Fußball / Gewalt
20.11.2009 · 13:49 Uhr
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