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ADAC: Kanzlerin soll Einführung einer Pkw-Maut Absage erteilen

München (dts) - Der ADAC hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, allen unionsinternen Planspielen zur Einführung einer Pkw-Maut eine klare Absage zu erteilen. "CDU-Politiker wie Stefan Mappus oder Siegfried Kauder lassen kaum eine Gelegenheit verstreichen, einer Pkw-Maut das Wort zu reden. Aktuelle Anlässe wie in Stuttgart zeigen, dass die Verbindung zur Bürger-Basis verloren gegangen ist. Es wäre fatal, wenn die CDU dies auch auf Bundesebene unterstreichen würde. Die Bundeskanzlerin hat versprochen, dass mit ihr eine Maut nicht zu machen ist. Jetzt liegt es an ihr, diese unselige Diskussion in ihrer Partei zu beenden", sagte ADAC-Präsident Peter Meyer.

Nach Informationen des Automobilclubs soll auf dem am Sonntag beginnenden Bundesparteitag der CDU in Karlsruhe ein Initiativ-Antrag zur Einführung einer Pkw-Straßenbenutzungsgebühr eingebracht werden. Nach ADAC-Angaben seien die Kosten, die der Pkw-Verkehr im Straßennetz verursacht, durch Steuern und Abgaben bereits heute mehrfach gedeckt. Zudem wies der Club auf die Gefahren für die Verkehrssicherheit hin. So würde eine Autobahngebühr zwangsläufig zu Verkehrsverlagerungen führen.
DEU / Parteien / Autoindustrie
14.11.2010 · 11:06 Uhr
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