Im Gespräch mit den Kollegen von
GamesIndustry.biz ließ sich Dee Brown, seines Zeichens Oberhaupt von
Beenox, über seinen Arbeitgeber
Activision aus und ließ verlauten, dass dieser seinen negativen Ruf zu Unrecht genießt.
"Vom internen Standpunkt aus würde ich sagen, dass der Ruf, den sich Activision erarbeitet hat, unfair ist. Wir mussten vor unserer Übernahme mit Activision arbeiten. Und es hatte seine Gründe, warum ich als Gründer des Studios der Übernahme zugestimmt habe. Es war aufgrund der Kultur, die sie bei unabhängigen Studios an den Tag legten. Ich habe damals an dieses Modell geglaubt und ich tue es auch heute noch", so Brown.
"Was den kreativen Standpunkt angeht, haben sie sich wirklich großartig verhalten. Wenn ich auf Shattered Dimensions zurückblicke, dann haben sie damals nur gesagt 'Macht bitte einen Spider-Man-Titel.' Das war die einzige kreative Vorgabe, die uns Activision auferlegt hat. Als Entwickler ist es wirklich großartig, solche Freiheiten zu genießen."
"Und es ist wirklich toll, darin bestärkt zu werden und das Spiel machen zu können, das man machen möchte."
In den vergangenen Jahren entwickelte
Beenox im Auftrag von
Activision diverse Titel auf Basis der
Spider-Man-Marke und war für weitere Lizenz-Versoftungen verantwortlich.