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Ackermann und Co. wollen Griechenland helfen

Josef AckermannGroßansicht
Frankfurt/Main (dpa) - Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und seine Kollegen von Großbanken in aller Welt wollen das notleidende Griechenland unterstützen. Das geht aus einer Erklärung des internationalen Bankenverbandes IIF hervor, dessen Präsident Ackermann ist.

Im Fall der Deutschen Bank gilt eine Finanzspritze für Athen als wahrscheinlich. Die «Financial Times Deutschland» (Montag) berichtete von Überlegungen, wonach sich das größte deutsche Geldhaus mit einem 500-Millionen-Euro-Kredit an den Milliardenhilfen für das hoch verschuldete Griechenland beteiligen wird.

«Richtig ist, dass es Sondierungen auf allen Ebenen gibt», hieß es dazu am Montag in Frankfurter Finanzkreisen. Ein Sprecher der Deutschen Bank in Frankfurt wollte den Bericht nicht kommentieren.

Nach der Einigung auf ein Rettungspaket waren Forderungen nach freiwilligen Hilfszusagen auch der privaten Banken lauter geworden. Die Euro-Länder hatten sich am Sonntag verständigt, die Griechen in den nächsten drei Jahren mit 110 Milliarden Euro vor der Staatspleite zu retten. 80 Milliarden Euro sollen von den Euro-Ländern kommen, 30 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF).

«Es wird nicht einfach», heißt es dazu in der Erklärung des Institute of International Finance (IIF/Washington). Jedoch seien das Sparprogramm Athens und das Hilfspaket sehr gut ausgelegt. Auf dieser Basis seien sich die IIF-Mitglieder einig, «ihre Rolle bei der Unterstützung der griechischen Regierung und der griechischen Banken zu spielen». Der Verband hat 375 Mitglieder in mehr als 70 Ländern.

Pressemitteilung IIF: http://dpaq.de/nXscv

Finanzen / EU / Banken / Griechenland
03.05.2010 · 23:12 Uhr
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