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Ackermann sieht Nachfolger bei Deutscher Bank vor schweren Zeiten

Josef Ackermann (M) präsentiert sich auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main mit seinen Nachfolgern Anshu Jain (l) und Jürgen Fitschen (r). Foto: Arne DedertGroßansicht

Frankfurt/Main (dpa) - Der scheidende Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann sieht seine Nachfolger vor schweren Aufgaben. «Mit Blick auf den weiteren Jahresverlauf müssen wir Vorsicht walten lassen», sagte Ackermann bei der Hauptversammlung in Frankfurt laut Redetext.

«Insbesondere die konjunkturelle Lage, die Schuldensituation und mangelnder Reformwille in einigen Ländern der Eurozone geben Anlass zur Sorge, und die Arbeitslosigkeit dort, gerade bei jungen Menschen, ist beunruhigend.»

Die Deutsche Bank sei aber in guter Verfassung und in den vergangenen Jahren stärker und stabiler geworden, bilanzierte Ackermann nach zehn Jahren an der Spitze des Dax-Konzerns. «Meine Nachfolger Jürgen Fitschen und Anshu Jain können auf dem gemeinsam Erreichten aufbauen.» An diesem Freitag übernehmen der bisherige Deutschland-Chef Fitschen und der Investmentbanker Jain gemeinsam den Vorsitz bei Deutschland größter Bank.

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31.05.2012 · 11:16 Uhr
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