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Acht Zivilisten sterben durch Autobombe im Irak

Bombenanschlag in FalludschaGroßansicht
Falludscha/Bagdad (dpa) - Die irakische Wahlkommission hat nach eigenen Angaben erst rund 60 Prozent der Stimmzettel ausgewertet, die bei der Parlamentswahl am 7. März abgegeben wurden.

Das hält die Allianzen, die nach den bisherigen Hochrechnungen die ersten vier Plätze belegt haben, aber nicht davon ab, bereits informelle Koalitionsgespräche zu führen. Die Allianz der Kurden-Parteien KDP und PUK wird bisher am stärksten als möglicher Koalitionspartner umworben. Die Wahlkommission teilte am Montag mit, das vollständige Ergebnis der Parlamentswahl werde noch einige Tage auf sich wartenlassen.

In der Stadt Falludscha im Westen des Landes kamen acht Menschen ums Leben, als eine Autobombe im Stadtzentrum explodierte. Es war der erste größere Terroranschlag im Irak seit den Parlamentswahlen. Wie die Polizei berichtete, wurden durch die Bombe, die sich nach Einschätzung der Polizei gegen eine Armeepatrouille gerichtet hatte, 13 Menschen verletzt. In der nördlichen Stadt Mossul töteten Aufständische zwei Polizisten.

Konflikte / Irak
15.03.2010 · 15:54 Uhr
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