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Absturz zwischen sieben- und achteinhalb Stunden nach Start

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Kuala Lumpur (dpa) - Die seit dem 8. März vermisste Malaysia Airlines-Maschine ist nach Überzeugung der malaysischen Ermittler zwischen 00.11 Uhr MEZ und 01.15 MEZ im Indischen Ozean abgestürzt.

Das geht nach Angaben des malaysischen Verkehrsministers Hishammuddin Hussein von Dienstag aus der neuen Analyse von Satellitendaten hervor. Der Flug endete demnach zwischen siebeneinhalb und achteinhalb Stunden nach dem Start, der in Kuala Lumpur erfolgt war. Genau so lange habe auch der Treibstoff an Bord gereicht, sagte der Minister.

Nach wie vor gibt es nach seinen Angaben keinen Aufschluss darüber, warum die Maschine vom Kurs Richtung Peking abwich und in entgegengesetzter Richtung flog. Die Ermittlungen gingen weiter, sagte Polizeichef Khalid Abu Bakar. «Ich bin nicht in der Lage, Ergebnisse zu präsentieren, das würde die weiteren Ermittlungen behindern», sagte er. Er ermittelt unter anderem wegen Sabotage und Entführung. Ein technisches Problem wird aber auch nicht ausgeschlossen.

Das letzte bestätigte Signal sei um 00.11 Uhr MEZ aufgefangen worden. Die Maschine habe ein weiteres, bislang unbekanntes, «partielles» Signal um 00.19 Uhr MEZ abgesetzt. Als die Bodenstation um 01.15 Uhr MEZ eine neue automatische Rückmeldung erfragte, sei kein Signal mehr von der Boeing 777-200 gekommen.

Luftverkehr / Notfälle / Malaysia / Australien / China
25.03.2014 · 12:00 Uhr
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