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91 UNO-Staaten einigen sich auf Abkommen gegen illegalen Fischfang

Rom (dts) - Insgesamt 91 Staaten haben sich im Rahmen der Vereinten Nationen auf ein Abkommen gegen illegalen Fischfang geeinigt. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO (FAO) heute in Rom mitteilte, handelt es sich dabei um das erste Abkommen dieser Art überhaupt. Laut dem Vertrag dürfen Schiffe, die in illegalen Fischfang verwickelt sind, nicht mehr in Häfen der Vertragsstaaten einlaufen. Demnach müssen ausländische Fischerboote sich vor Anlaufen eines Hafens anmelden und die ansässigen Behörden über den Fisch an Bord informieren. Außerdem sind die Vertragsstaaten dazu angehalten, ausländische Fischerboote regelmäßig zu kontrollieren. Wenn 25 Staaten dem Abkommen zugestimmt haben, tritt dieses in Kraft. Unter den beteiligten Staaten befinden sich unter anderem die EU, die USA und Russland.
Italien / Vereinte Nationen / Fischpiraterie
01.09.2009 · 22:11 Uhr
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