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50 Millionen Amerikanern fehlt das Geld für Essen

Essensausgabe für Obdachlose in Los Angeles (Archivbild). Wegen der Wirtschaftskrise hatten etwa 50 Millionen US-Amerikaner nicht genug Geld für Nahrungsmittel.Großansicht
Washington (dpa) - Rund 50 Millionen Amerikaner hatten während der schweren Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr nicht immer genügend zu essen.

Nach einer Studie des US-Landwirtschaftsministeriums verfügten 14,6 Prozent der Haushalte zeitweise nicht über genug Geld, um alle Mitglieder angemessen zu ernähren. «Diese Haushalte hatten im vergangenen Jahr wegen mangelnder Geldmittel zeitweise Schwierigkeiten, all ihre Mitglieder mit ausreichend Nahrungsmitteln zu versorgen», heißt es in dem Bericht der Behörde.

Noch 2007 seien dies lediglich elf Prozent der Haushalte gewesen, hieß es. Präsident Barack Obama bezeichnete es als «besonders besorgniserregend», dass davon auch kleine Kinder betroffen gewesen seien. Zugleich versprach er, Hunger und Fehlernährung den Kampf anzusagen.

Nach Angaben des Ministeriums reagierten die Betroffenen unterschiedlich auf die Geldknappheit: Zwei Drittel hätten sich dadurch beholfen, dass sie zu billigeren Lebensmittel griffen, öffentliche Suppenküchen besuchten oder andere Hilfen in Anspruch nahmen. Ein Drittel der Betroffenen seien tatsächlich gezwungen gewesen, die Nahrungsaufnahme zu verringern.

Ernährung / Gesellschaft / USA
17.11.2009 · 11:38 Uhr
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