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400.000 verbotene Gegenstände auf Flughäfen beschlagnahmt

München (dts) - Auf den deutschen Flughäfen haben Sicherheitsleute vergangenes Jahr mehr als 400.000 verbotene Gegenstände bei Personen- und Handgepäck- oder Reisegepäckkontrollen beschlagnahmt. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf eine Statistik der Bundespolizei und Angaben der Regierung von Oberbayern, die für die Sicherheit auf dem Münchner Airport zuständig ist. Demnach stellten die Beamten bei den Passagieren 9200 Waffen sicher, darunter Gewehre, Pistolen, Elektroschocker und Armbrüste. Fluggäste versuchten, 151.800 stumpfe, spitze oder scharfe Objekte durch die Kontrolle zu bringen, von Nagelscheren und Eispickeln bis hin zu Äxten und Schlägern. 232.000-mal konfiszierten die Beamten "Focus" zufolge brennbare Stoffe wie Alkohol, Munition, Sprengkapseln und Gaskartuschen, zudem 12.700-mal chemische und toxische Stoffe sowie Abwehr- und Betäubungssprays. Passagiere nahmen Golfschläger, Angelruten und Baseballschläger mit in der Annahme, sie dürften die Dinge mit in die Kabine nehmen. Heinrich Schuster vom Luftamt Südbayern der Regierung von Oberbayern sagte "Focus": "Es ist erstaunlich, wie oft Passagiere verbotene Gegenstände im Handgepäck mit sich führen oder bei der Reisegepäckaufgabe nicht deklarieren. Angefangen vom Bolzenschussgerät eines Metzgers über Harpunen von Sporttauchern bis hin zu Jagdwaffen." Bundespolizeisprecher Jörg Kunzendorf: "Viele wissen nicht, dass es bereits verboten ist, mehr als ein Feuerzeug pro Person an Bord zu nehmen." Am Münchner Flughafen alarmierten Kontrollkräfte 1347-mal die Polizei, weil Passagiere Waffen bei sich trugen. In weiteren 631 Fällen griffen Beamte ein, weil Fluggäste Sprengstoff oder Munition im Reisegepäck oder am Körper hatten.
DEU / Luftfahrt / Terrorismus
27.02.2010 · 09:32 Uhr
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