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40 Tote bei Angriff auf Moschee in Pakistan

Anschlag in PakistanGroßansicht
Islamabad (dpa) - Bei einem Terrorangriff auf eine Moschee in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen. Wie der Polizeichef der Stadt, Aslam Tareen, mitteilte, wurden 83 weitere Menschen mit zum Teil schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.

Nach Angaben eines Armeesprechers stürmten «mehr als zwei Bewaffnete» die Moschee nahe des Hauptquartiers der Streitkräfte, in der sich zum Zeitpunkt des Angriffs zahlreiche Soldaten und Offiziere zum Freitagsgebet aufhielten. Sicherheitskräfte hätten die Täter erschossen. Weitere Einzelheiten nannte der Sprecher nicht.

Pakistanischen Medien berichteten dagegen unter Berufung auf Augenzeugen, sechs bis acht schwer bewaffnete Extremisten hätten das Gotteshaus angegriffen. Im Inneren hätten sie Sprengsätze gezündet und auf die Betenden geschossen. Nach Angaben des Senders Dawn sind unter den Toten mehrere ranghohe Offizier, darunter ein Zwei-Sterne-General. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür bislang nicht.

Rawalpindi liegt direkt neben der Hauptstadt Islamabad im Norden Pakistans. Anfang Oktober hatten dort radikal-islamische Taliban das Hauptquartier der Streitkräfte angegriffen und mehr als 20 Menschen getötet. Erst am Mittwoch riss ein Selbstmordattentäter vor dem Marine-Hauptquartier in Islamabad einen Soldaten mit in den Tod.

Konflikte / Pakistan
04.12.2009 · 13:41 Uhr
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