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30 Tote nach Selbstmordanschlag im Irak

Anschlag im IrakGroßansicht

Bakuba (dpa) - Nach dem Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Bakuba nördlich von Bagdad ist die Zahl der Toten auf 30 gestiegen.

Nach Angaben der Polizei vom Samstag wurden weitere 67 Menschen verletzt, als der Attentäter am Freitagabend einen Sprengstoffgürtel in einem gut besuchten Kaffeehaus der Stadt zündete. Die Detonation war so stark, dass sechs umliegende Läden beschädigt wurden.

Das Lokal liegt in einem vorwiegend von schiitischen Kurden bewohnten Viertel Bakubas. Die Behörden verhängten eine Ausgangssperre über den Stadtteil. Der Anschlag ist der schwerste seit Wochen im Irak. In dem Land herrscht seit Monaten ein Machtvakuum, da sich die Regierungsbildung seit den Wahlen vom März noch immer hinzieht.

Konflikte / Irak
30.10.2010 · 10:18 Uhr
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