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28 Tote bei Anschlägen in Pakistan

Ein bei dem Anschlag verletzter Pakistaner in einer Klinik in Peschawar.Großansicht
Islamabad (dpa) - Mindestens 28 Menschen sind am Donnerstag bei Anschlägen in Pakistan ums Leben gekommen. 21 Mitglieder einer Stammesmiliz sind im Nordwesten des Landes einem Selbstmordanschlag zum Opfer gefallen, sagte ein Regierungsbeamter in der pakistanisch- afghanischen Grenzregion.

Neben den 21 Toten sollen weitere 20 Menschen verletzt worden sein. Mindestens fünf davon befänden sich in Lebensgefahr. Der Anschlag war auf die Kaserne der Sicherheitskräfte nahe eines Grenzüberganges verübt worden, als sich die Mannschaften gerade zum Fastenbrechen im islamischen Fastenmonat Ramadan versammelt hatten. Teile der Kaserne wurden beschädigt.

Ein junger Mann habe sich zu Fuß genähert und sich selbst in die Luft gesprengt, sagte der Regierungsbeamte. Der Grenzübergang dient als Haupt-Transportroute für Verpflegung, Treibstoff und Militärausrüstung für die NATO-Landstreitkräfte in Afghanistan. NATO- Konvois waren in diesem Jahr bereits mehrmals von Taliban-Kämpfern angegriffen worden.

Unabhängig davon kamen sechs militante Taliban ums Leben, als eine US-Drohne Raketen auf das Haus eines Taliban-freundlichen Stammesführers in der Region Kani Guram feuerte, sagte ein Geheimdienst-Mitarbeiter. Bei den meisten der Getöteten habe es sich um usbekische Kämpfer gehandelt, die dem Terrornetzwerk El Kaida nahegestanden hätten.

Konflikte / Pakistan
28.08.2009 · 08:32 Uhr
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