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23 Tote bei Verkehrsunfällen am "Bloody Monday" in Ghana

Accra (dts) - In Ghana sind bei zwei Busunglücken am Montag 23 Menschen ums Leben gekommen. Bei einem Unfall fuhr ein Reisebus auf einen stehenden LKW auf. 15 der über 70 Insassen waren sofort tot, vier Passagiere erlagen später ihren Verletzungen.

55 weitere Passagiere befinden sich noch im Krankenhaus, darunter der Fahrer. Bei dem anderen Unfall, der sich am selben Tag ereignete, starben 4 Insassen eines Busses, als dieser frontal mit einem PKW zusammenstieß. Die örtlichen Zeitungen sprachen in Zusammenhang mit diesen Unfällen von einem "Bloody Monday", einem "Blutigen Montag" in Ghana. Verkehrsminister Mike Hammah beklagte die große Anzahl solcher Unglücke, als er den Unfallort besuchte. Verkehrsunfälle kosten den Staat nach seinen Angaben 16,7 Millionen Dollar jährlich. Der Straßenverkehr auf dem afrikanischen Kontinent gilt als besonders unsicher. In Nigeria waren am Sonntag in einer Massenkarambolage 40 Menschen ums Leben gekommen.
Ghana / Unglücke / Straßenverkehr
17.08.2010 · 15:27 Uhr
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