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23 Tote bei Überschwemmungen in Rumänien

Rumänien kämpft gegen das Hochwasser.Großansicht
Bukarest (dpa) - Am Unterlauf der Donau haben die rumänischen Behörden den Kampf gegen das Hochwasser aufgenommen. 23 Menschen ertranken bislang in den Fluten.

In der Donau-Stadt Braila mit 200 000 Einwohnern ist der Strom bereits über die Ufer getreten, etwa 100 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, berichtete der rumänische Sender «Realitatea TV». Im nahe gelegenen Galati hätten Katastrophenschützer in der Nacht zum Montag mit der Verstärkung des Deichs begonnen. Dieser soll auf einer Strecke von 4,5 Kilometern mit Sandsäcken um 1,5 Meter erhöht werden. In der 300 000-Einwohner-Stadt Galati hat die Donau bereits den Hafenkai und angrenzende Gebiete überflutet.

Sollte die Deichverstärkung in Galati nicht ausreichen, wollen die Behörden einen anderen Deich an einem nahe gelegenen Donauknie sprengen, um Flutwasser auf ein unbewohntes Gebiet zu leiten. Arbeiten zur Verstärkung der Donaudeiche waren auch in den Donau- Städten Fetesti und Tulcea im Gange.

Seit zwei Wochen suchen Überschwemmungen vor allem den Osten Rumäniens heim. Während in den bisherigen Überschwemmungsgebieten die Wasserstände sanken, ist nun der Unterlauf der Donau betroffen. Dort rechnen die Behörden für die nächsten Tage mit Hochwasser.

Wetter / Hochwasser / Rumänien
05.07.2010 · 08:24 Uhr
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