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2,1 Millionen Brandenburger wählen neuen Landtag

Blick auf das Landtagsgebäude in Potsdam.Großansicht
Potsdam (dpa) - In Brandenburg werden an diesem Sonntag erstmals seit der Wiedervereinigung 1990 gleichzeitig ein neuer Landtag und der Bundestag gewählt.

2,13 Millionen Wahlberechtigte sind aufgerufen, sich zwischen 12 Listen und 110 Kandidaten für die Bundestagswahl sowie 13 Listen mit 443 Bewerbern für die Landtagswahl zu entscheiden.

Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) tritt im Wahlkreis 11 Uckermark für das Landesparlament an und gilt als klarer Favorit. Sowohl die bisher mit ihm als Juniorpartner in einer großen Koalition regierende CDU als auch die Linkspartei bieten sich der SPD als Koalitionspartner an.

Bei der Landtagswahl im September 2004 hatte die SPD 31,9 Prozent erreicht, die Linke 28,0, die CDU 19,4 und die rechtsextreme DVU 6,1 Prozent. Damit erreichte die SPD 33 Sitze, die Linke 29, die CDU 20, die DVU 6 Sitze.

Die Sozialdemokraten können nach Umfragen vor der Wahl am Sonntag mit bis zu 34 Prozent der Zweitstimmen rechnen, die Linke mit 27, die CDU mit 22 Prozent. FDP und Grüne hoffen, nach 15 Jahren Abwesenheit wieder in den Landtag einzuziehen. Der DVU werden diesmal gegeben, weil aus dem rechtsextremen Lager auch die NPD antritt.

Wahlen / Landtag / Brandenburg
26.09.2009 · 12:17 Uhr
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