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19 Tote bei Selbstmordanschlag in Peshawar

Anschlag in PeshawarGroßansicht
Islamabad (dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag vor dem Gerichtsgebäude in Peshawar sind mindestens 19 Menschen getötet worden. 45 Menschen wurden verletzt, vier davon lebensgefährlich, wie der Chef des staatlichen Zentralkrankenhauses, Abdul Hameed Afridi, sagte.

Der Attentäter hat sich nach Angaben des Verwaltungschefs der Provinzhauptstadt, Sahibzada Anis, am Donnerstag am Tor des Gebäudekomplexes in die Luft gesprengt, als Polizisten ihn durchsuchen wollten. Unter den Toten seien drei Polizisten und einige Rechtsanwälte. Die nordwestpakistanische Stadt ist in den vergangenen Wochen von zahlreichen tödlichen Anschlägen erschüttert worden.

Bei einem mutmaßlichen US-Raketenangriff wurden im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan nach Angaben aus Geheimdienstkreisen mindestens vier Extremisten getötet. Ein Mitarbeiter des Geheimdienstes, der ungenannt bleiben wollte, sagte, fünf weitere Aufständische seien bei dem Angriff einer Drohne im Stammesgebiet Nord-Waziristan verwundet worden.

In Süd-Waziristan setzte die Armee ihre Offensive gegen die Taliban fort. Bei den jüngsten Gefechten seien sieben «Terroristen» getötet worden, teilten die Streitkräfte mit. Damit stieg die Zahl der Toten seit Beginn der Offensive vor gut einem Monat nach Militärangaben auf 555 Aufständische und 70 Soldaten.

Seit Beginn der Operation haben die Taliban ihre Anschläge verschärft. Dabei kamen mehr als 300 Menschen gewaltsam ums Leben.

Konflikte / Pakistan
19.11.2009 · 16:31 Uhr
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