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17 Verletzte bei Busunfall auf der A 13

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Freiwalde (dpa) - 17 Menschen sind am Mittwochmorgen beim Zusammenstoß eines Busses mit einem Lastwagen auf der Autobahn 13 in Brandenburg verletzt worden. Vier Erwachsene, darunter der Fahrer des Busses, seien schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

Bei zwei Erwachsenen und elf Jugendlichen seien Schnitt- und andere leichtere Verletzungen behandelt worden. Der Bus war im Schienenersatzverkehr zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus im Einsatz. Der Unfall passierte an der Anschlussstelle Freiwalde.

Neben dem Busfahrer, der hinter dem Steuer eingeklemmt wurde, mussten ein Fahrgast und die beiden Insassen des Holztransporters aus Polen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst unklar. «Wir haben eine völlig unklare Unfallsituation», sagte Polizeisprecher Jens Quitschke. Sachverständige hätten Spuren gesichert und die Unfallsituation vor Ort nachgestellt. «Wir sind mittendrin in den Ermittlungen - nun müssen wir abwarten.»

Der Bus befand sich auf der Abfahrt von der Autobahn in Richtung Lübben, als er frontal mit dem Lastwagen zusammenstieß. Er krachte im vorderen Bereich gegen die Leitplanke und rutschte ein Stück in den Graben. Direkt davor fuhr ein weiterer Schienenersatz-Bus, der nicht in den Unfall verwickelt wurde. Geschockt verfolgten die meist jugendlichen Fahrgäste darin das Geschehen, sahen, wie teils bekannte Mitschüler verunglückten und wie der Busfahrer hinter seinem Lenkrad eingeklemmt wurde.

Die meisten Fahrgäste der Busse waren auf dem Weg zur Arbeit, zu ihrem Ausbildungsplatz oder zur Schule. Nach Angaben des Landkreises Dahme-Spreewald konnten alle elf verletzten Jugendlichen, die im Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald in Lübben zur Schule gehen, das Krankenhaus am Mittag verlassen. Einige seien im Anschluss weiter zum Oberstufenzentrum gefahren, berichtete Sprecherin Heidrun Schaaf. Andere seien von ihren Eltern abgeholt und nach Hause gebracht worden. Um die Jugendlichen kümmerten sich Notfallseelsorger. Auch zwei Sozialarbeiter stünden bereit.

Die Autobahn Berlin-Dresden wurde an der Unglücksstelle zeitweise gesperrt, da Bus und Holzlaster quer zur Fahrbahn standen. Zudem waren die Bundesstraße zwischen Lübben und Golßen nur halbseitig befahrbar, wie der Polizeisprecher mitteilte.

Unfälle / Verkehr
15.09.2010 · 14:36 Uhr
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