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156 Tote bei Unruhen in China

Im Nordwesten Chinas forderten Zusammenstöße zwischen muslimischen Uiguren und Chinesen etliche Todesopfer (TV-Screenshot).Großansicht
Peking (dpa) - Weniger als eineinhalb Jahre nach den blutigen Unruhen in Tibet sind die chinesischen Sicherheitskräfte erneut brutal gegen eine nationale Minderheit vorgegangen. Bei schweren Zusammenstößen zwischen muslimischen Uiguren und Sicherheitskräften wurden mindestens 156 Menschen getötet. Der Weltverband der Uiguren sprach von über 800 Toten in der abgelegenen Uiguren-Provinz Xinjiang. Seit sich Peking das Gebiet 1955 als «Autonome Region» einverleibte, kämpfen die Uiguren für die Unabhängigkeit. Das Gebiet ist reich an Bodenschätzen und für Peking von strategischer Bedeutung.
Konflikte / Minderheiten / China
06.07.2009 · 22:13 Uhr
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