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11. Februar, Cartagena: Der Motorrad-Unfall

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Hamburg (dpa) - Das 190 PS starke Motorrad fliegt in hohem Bogen durch die Luft, Michael Schumacher schlägt auf dem Kies auf. Er bleibt regungslos liegen, wird gleich an der Strecke versorgt.

«Heute hatte ich einen Abflug beim Motorradtest in Cartagena, und vorsichtshalber sind wir ins Krankenhaus gefahren», lässt Schumacher noch am selben Tag auf seiner Internetseite verkünden.

Schumacher wird nach dem Unfall, der bei geschätzten 110 Stundenkilometern beim Anbremsen auf die erste Kurve passierte, in die Klinik gebracht. Die Checks dort hätten nichts ergeben «und mir geht es soweit gut, deshalb bin ich am Abend nach Hause geflogen», erklärt der Formel-1-Rekordweltmeister.

Am Tag danach bedankt sich Schumacher «für die vielen Genesungswünsche, aber mir geht es auch heute gut. Ich bin vielleicht nicht so gelenkig wie sonst, aber alle Checks haben ergeben, dass mir ansonsten nichts passiert ist».

Im Rahmen seines geplatzten Formel-1-Comebacks wurde nun bekannt, dass sich Schumacher bei dem schweren Sturz am 11. Februar Brüche im Bereich Kopf und Hals zugezogen hatte. Angeblich soll es auch Verletzungen an einer Arterie gegeben haben. Schumacher-Manager Willi Weber spricht im Nachhinein vom «schwersten Unfall, den Michael in seiner Motorsportkarriere hatte.»

Motorsport / Formel 1 / Schumacher
11.08.2009 · 13:14 Uhr
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