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100 Tote und 300 Verletzte nach schweren Anschlägen im Irak

Bagdad (dts) - Bei einer schwerwiegenden Serie von Anschlägen im Irak sind heute verschiedenen Angaben zufolge mindestens 100 Menschen getötet und bis zu 300 weitere Personen verletzt worden. Dabei erlagen allein in der Stadt Hilla, südlich von Bagdad gelegen, etwa 50 Menschen den Anschlägen vor einer Fabrik. Laut Polizeiangaben detonierten dabei mehrere Autobomben ehe sich ein Selbstmordattentäter inmitten der versammelten Menschenmenge in die Luft gesprengt hat. Zudem kam es bei weiteren Anschlägen in verschiedenen Städten im Süden und Westen des Landes zu weiteren Toten und zahlreichen Verletzten, wobei die Attentäter auch einen belebten Markt ins Visier nahmen. Den Behördenangaben zufolge befanden sich dutzende Zivilisten unter den Opfern. In Bagdad ereignete sich eine weitere Anschlagsserie, bei der hauptsächlich Polizisten und andere Sicherheitskräfte angegriffen wurden. Mindestens zehn Menschen kamen dabei ums Leben. Bei der jüngsten Serie von Anschlägen handelte es sich um eine der schwerwiegendsten seit langem. Noch immer ringen die Parteien im Irak nach der Wahl von Anfang März um eine neue Regierung, wobei der amtierende Ministerpräsident Nuri al-Maliki nach seiner Wahlniederlage das Ergebnis noch immer anfechtet.
Irak / Terrorismus / Gewalt
10.05.2010 · 22:53 Uhr
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