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1&1-Kunden im Raum Regensburg können bald mit bis zu 200 Mbit/s surfen

Montabaur – Der Provider 1&1 (www.1und1.de/dsl) will möglichst vielen seiner Kunden schnelle Glasfaseranschlüsse anbieten. Zu diesem Zweck hat der Anbieter aus Montabaur bereits Kooperationen mit wilhelm.tel in Norddeutschland, mit M-net (www.m-net.de) aus München sowie mit dem Kölner Netzbetreiber NetCologne (www.netcologne.de) geschlossen. Nun konnte 1&1 auch den regionalen Telekommunikationsanbieter R-KOM aus Regensburg als Glasfaser-Kooperationspartner gewinnen.

Bald bis zu 500 Mbit/s auch für 1&1-Kunden

R-KOM wird somit weiterer Partner für die Open-Access-Plattform von 1&1, über die Glasfasernetze regionaler Anbieter miteinander verknüpft werden. Durch die Zusammenarbeit könne 1&1 den eigenen Privatkunden ab 1. Oktober im Netzgebiet von R-KOM in der Region Regensburg Internetanschlüsse mit Download-Bandbreiten von 50, 100 und 200 Mbit/s anbieten. Geplant für die Zukunft seien sogar Surfgeschwindigkeiten von 500 Mbit/s.

Der regionale Anbieter R-KOM versorgt in Regensburg und Umgebung rund 26.000 Haushalte mit Anschlüssen per FTTB/H. Die Glasfaserleitungen wurden dabei bis in das Gebäude oder die Wohnung verlegt.

Open Access als Erfolgsmodell

"Unsere Open-Access-Plattform ist ein Erfolgsmodell. Wir freuen uns mit R-KOM einen weiteren Partner gewonnen zu haben. Somit kommen wir unserem Ziel, leistungsstarke Glasfaser-Anschlüsse flächendeckend in Deutschland anbieten zu können, einen Schritt näher", erklärt Martin Witt, Vorstandsvorsitzender der 1&1 Telecommunication SE. Bereits bestehende Glasfaser-Hausanschlüsse können nach Unternehmensangaben über eine standardisierte Schnittstelle (S/PRI 4.0) an die Infrastruktur von 1&1 angebunden werden. Konkret realisiert wird die Plattform über das Glasfasernetz von 1&1 Versatel. Mit rund 42.000 Kilometern Länge verfügt 1&1 Versatel nach eigenen Angaben über das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland.

BREKO und VATM loben Glasfaser-Kooperationen

Die Branchenverbände BREKO und VATM begrüßten die Glasfaser-Kooperation von 1&1 und R-KOM. "Das Beispiel zeigt erneut, dass Wholesale-Geschäftsmodelle für alle Beteiligten attraktiv sind und sich sukzessive auf dem Telekommunikationsmarkt etablieren", so BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. "Open Access statt volkswirtschaftlich unsinnigem Überbau – das ist die Devise des BREKO", betont Albers.

Lob kommt auch vom VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner: "Wir erleben aktuell eine große Dynamik beim Ausbau echter Glasfaser-Anschlüsse." Grützner verweist auf weitere Beispiele von Kooperationen: "Diesen Weg gehen auch unsere Mitglieder Vodafone und Deutsche Glasfaser, die gemeinsam zunächst mit der Stadt Düsseldorf den FTTB/H-Ausbau in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt vorantreiben. Vodafone hat zudem vor wenigen Tagen weitere Glasfaser-Kooperationen mit Kommunen im ländlichen Raum angekündigt." Die von der Deutschen Telekom gemeldeten Kooperationen seien dagegen überwiegend nur auf den Glasfaserausbau bis zum Kabelverzweiger (Vectoring) ausgerichtet.

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[onlinekosten.de] · 14.09.2017 · 11:15 Uhr
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