Filmkritik - Zeit der Wünsche: Dilekler Zaman1 (2004)
 
 

Zeit der Wünsche: Dilekler Zaman1

Original: Zeit der Wünsche: Dilekler Zamanı
Regie: Rolf Schübel
Darsteller: Lale Türkän Yavas, Hilmi Sözer
Laufzeit: 176min
FSK: ???
Genre: Drama (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Melike, Mustafa und Kadir - drei Freunde aus Anatolien - genießen ihre Jugend auf dem Lande. Doch das Leben in dem kleinen türkischen Dorf ändert sich, als Deutschland in den 60erJahren verstärkt türkische Arbeitnehmer anwirbt. Auch Mustafa (Erhan Emre) und Kadir (Tim Seyfi) verlassen die Heimat, um in der Fremde Geld zu verdienen. Melike (Lale Yavas) bleibt zurück. Ihre Herzenswünsche - Mustafa, den sie sich seit längerem liebt, möge zurückkehren und sie heiraten - heftet sie an den Wunschbaum. Die Jahre vergehen. Mustafas Rückkehr bleibt aus. Die Familie drängt auf eine Heirat und so wird Melike die Frau von Yasar (Hilmi Sözer), einem der wenigen jungen Männer, die nicht nach Deutschland gegangen sind. Als Mustafa schließlich zurückkehrt, ist es zu spät. Am Wunschbaum verbrennen Melikes Wünsche. Verbittert geht Mustafa zurück nach Köln. In Deutschland werden inzwischen vor allem Gastarbeiterinnen gesucht und auch Melike entschließt sich in die Fremde zu gehen. Nach fünf unglücklichen Ehejahren mit Yasar findet sie, trotz des harten Arbeitsalltags, bald Gefallen an ihrem neue Leben in Deutschland. In Köln trifft Melike nach Jahren den geliebten Mustafa. Beide finden endlich zueinander, und es entwickelt sich eine leidenschaftliche Liebesbeziehung. Als Yasar mit den beiden Kindern ebenfalls nach Deutschland kommt, sind die Konflikte vorprogrammiert... Melike kommt nach Köln. Zunächst wohnt sie in einem Frauenheim im selben Zimmer mit Hanife, die ihr hilft sich fremden Land zurecht zu finden. Bald ziehen die beiden Frauen in eine kleine Wohnung und Melike beginnt, das Leben fernab der Heimat zu genießen. Wie das Schicksal es will, nach Jahren begegnet Melike in Köln dem geliebten Mustafa. Obwohl Mustafa mit einer deutschen Frau zusammenlebt und Melike Ehefrau und Mutter ist, entflammt ihre Liebe neu. Endlich finden die beiden zueinander, die sich von Jugend an füreinander bestimmt fühlten. Eine leidenschaftliche und hemmungslose Liebe beginnt... Als Melikes Ehemann Yasar mit den beiden Kindern ebenfalls nach Deutschland kommt, muss Melike in ihr altes Eheleben zurückkehren. Die Konflikte zwischen Yasar und Melike sind vorprogrammiert - es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen. Melike wünscht sich die Unterstützung von Musfafa, doch der kann sich nicht für ein gemeinsames Leben mit ihr entscheiden. Melike nimmt ihr Leben selbst in die Hand. Sie trennt sich von allem, gibt alles auf und beginnt mit ihren beiden Kindern ein neues Leben in München und reicht die Scheidung ein. Ihr verzweifelter Ehemann wird in die Türkei abgeschoben. Mustafas Sehnsucht nach Melike ist groß. Seine Suche und seine Bemühungen sie wieder zu finden, schlagen fehl. Währenddessen lebt Melike glücklich und frei mit ihren zwei Kindern in München. Der unglückliche Yasar kann mit dem Druck seiner Familie und der Dorfgemeinschaft nicht umgehen. Um seine Ehre zu retten und seine Kinder zurückzuholen, kommt er nach Deutschland zurück...

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