Filmkritik - Zaina: Königin der Pferde (2004)
 
 

Zaina: Königin der Pferde

Original: Zaina, cavalière de l´Atlas
Regie: Bourlem Guerdjou
Darsteller: Simon Abkarian, Aziza Nadir
Laufzeit: 96min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Abenteuer, Drama, Romanze (Schweden)
Verleih: Prokino Filmverleih
Filmstart: 19. Oktober 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Vor langer, langer Zeit, in den Bergen des Atlas … Die besten Reiter der Wüstenstämme treten mit ihren edlen Vollblütern beim ruhmreichsten aller Pferderennen gegeneinander an: dem Agdal. Selma hat sich als Mann verkleidet und gewonnen. Damit bricht sie mit der Stammestradition, und wird daraufhin von ihrem Mann Mustapha verstoßen. Doch er weiß nicht, dass Selma bereits mit Zaïna schwanger ist. Über zwölf Jahre später kniet die junge Zaïna (Aziza Nadir) am Grab ihrer Mutter in der Wüste. Der einflussreiche Omar (Simon Abkarian) bedrängt sie, bei ihm zu wohnen. Doch wie kann sie bei dem Mann bleiben, den schon ihre Mutter Selma nicht liebte und der vielleicht an ihrem tödlichen Unfall mit Schuld hat? Sie ist allein. Das Pflanzen-Heilbuch ihrer Mutter ist der einzige Schatz, den sie besitzt. Da taucht ihr Vater, der Nomade Mustapha (Sami Bouajila) auf. Er soll die besten arabischen Vollblüter und Reiter seines Stammes nach Marrakesch führen, um am Agdal teilzunehmen. Zaïna geht nur widerstrebend mit ihm. Mustapha ist ihr fremd. Die Nomaden und das Kind brechen in die unendlichen Weiten des Atlas auf. Omar heftet sich mit seinen Soldaten an ihre Fersen. Er ist zu allem bereit, um Zaïna zurückzugewinnen und sich auf diese Weise endlich an Mustapha zu rächen. Denn Mustapha und Omar waren einst Rivalen, die beide um die Gunst ihrer Mutter gebuhlt hatten. Zaïna und Mustapha stehen sich in nichts nach, was ihr gegenseitiges Misstrauen und ihre Sturheit betrifft, und so herrscht zwischen ihnen von Anfang an eine feindselige Spannung. Inmitten der Bedrohung durch Omar und der Strapazen begreifen das Kind und sein Vater jedoch Schritt für Schritt, dass sie miteinander verbunden sind. Zaïna sieht, dass dieser unzugängliche, stille Mann ein großes Herz hat. Nicht nur für sie, sondern auch für seinen Hengst Zingal. Sie fasst Zutrauen zu diesem Respekt einflössenden Tier, das ihr hilft, den verletzten Vater aus einer Schlucht zu ziehen. Sie lernt, auf Zingal zu reiten, fast über die Wüste zu fliegen. Die alten Mythen ihres Stammes werden für sie wahr: die Vollblüter sind die treuesten Freunde des Menschen. Zaïna hat mit Zingal einen neuen Schatz gefunden, der ihr eine tiefe Zuversicht schenkt. Sie setzt ihr Leben aufs Spiel, um ihren Vater zu retten und um Omar endlich davon zu überzeugen, dass sie nur sich selbst gehört. Sie nimmt mit Zingal am Agdal teil – verkleidet als Mann...

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